2015 ----- Stargate



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Stargate – Kommando SG-1 oder kurz Stargate SG-1
ist eine
Military-Science-Fiction-Fernsehserie, die auf dem Kinofilm Stargate
aus dem Jahr 1994 basiert. Die Serie erzählt die Abenteuer
der Einsatzgruppe „SG-1“ – einer von mehreren SG-Einheiten –,
die ferne Planeten besucht. Alle diese Welten befinden
sich außerhalb unseres Sonnensystems
und sind durch ein Netz aus Sternentoren,
sog. Stargates, miteinander verbunden.





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Die Serie wurde nach zehn Staffeln eingestellt. Bis dahin wurde sie vom Guinness-Buch
der Rekorde
als am längsten ohne Unterbrechung laufende Science-Fiction-Serie geführt.
Im Vergleich dazu lief die ursprüngliche britische Sci-Fi-Serie
Doctor Who
zwar 27 Jahre lang (1963–1989), allerdings in diesem Zeitraum nicht kontinuierlich.





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Aufgrund des Erfolgs der Serie folgten bislang zwei Ablegerserien:
Stargate Atlantis
und Stargate Universe sowie die Zeichentrickserie Stargate Infinity,
deren Handlung aber nicht zum offiziellen Stargate-Kanon gehört.
Weiterhin erschienen bisher zwei der Serie nachfolgende
Direct-to-DVD-Produktionen:
Stargate: The Ark of Truth und Stargate: Continuum.




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Handlung

Namensgebend sowohl für den Film als auch für die Serie ist ein außerirdisches Gerät,
das „Stargate“ (zu deutsch: „Sternentor“). Mit ihm kann eine
Wurmlochverbindung
zu einem zweiten Stargate, das sich auf einem anderen Planeten befindet,
aufgebaut werden. Durch das geöffnete Wurmloch ist es möglich – praktisch
ohne Zeitverlust – auf diesen Planeten zu reisen. Teams aus Soldaten
und Wissenschaftlern erforschen den Planeten
und halten nach fortschrittlichen Technologien Ausschau.
Diese Teams werden dabei ständig mit neuen Zivilisationen
und Gefahren konfrontiert.






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Ein Stargate besteht unter anderem aus einem ringförmigen Portal, das groß genug ist,
um mehreren Personen gleichzeitig Durchlass zu gewähren
oder größere Ausrüstungsgegenstände transportieren zu können.
– Das irdische Stargate befindet sich unter Kontrolle
der
United States Air Force in einem unterirdischen Atombunker
in den
Cheyenne Mountains (Colorado).
Das gesamte Projekt unterliegt strengster Geheimhaltung.






Beginn der Serie

Die Handlung der Serie beginnt etwa ein Jahr nach den Ereignissen des Kinofilms.
Die Menschen glauben, es gäbe außer dem Stargate auf der Erde
und dem auf
Abydos, das laut offiziellem Missionsbericht als zerstört gilt,
kein weiteres mehr. Daher wird dem Sternentor kaum noch Beachtung geschenkt.
Überraschend aktiviert sich jedoch das Tor auf der Erde
und es erscheint der
Goa’uldApophis. Er tötet das das Tor bewachende Team
und entführt eine Soldatin. Daraufhin beruft die Air Force die Mitglieder der ersten Mission ein.
Diese geben zu, nach ihrer Rückkehr nicht die Wahrheit berichtet zu haben:
Da Ra besiegt war, hielten sie die Bedrohung der Erde für abgewendet
und zerstörten das Stargate auf Abydos nicht.
Dr. Daniel Jackson blieb auf Abydos zurück.







 

Als mit Dr. Jackson Kontakt aufgenommen wird,
berichtet er von seiner Entdeckung,
dass es nicht nur die Tore auf der Erde
und auf Abydos gebe sondern ein ganzes System
aus Sternentoren. Bald darauf greift Apophis auch Abydos an.
Er entführt Jacksons Frau Sha’re und deren Bruder Ska’ara.
Einer der Soldaten kann sich die Toradresse des Planeten merken,
auf den sich Apophis nach seinem Angriff zurückzieht.
Daher starten die Menschen eine Rettungsaktion.
Als sich Apophis’ wichtigster Jaffa, der Primus Teal’c,
auf die Seite der Menschen schlägt, gelingt es,
die meisten der dort gefangen gehaltenen Menschen zu befreien,
jedoch nicht Sha’re und Ska’ara.
Diese werden zu neuen Wirten für Apophis’ Frau und Sohn.






 

Nun, da die Menschen wissen, dass die Erde durch die Goa’uld bedroht wird,
beschließen sie, ein Stargate-Programm aufzubauen,
das die anderen Welten untersuchen soll,
um Waffen und Verbündete gegen die Goa’uld zu finden.
Hierzu besuchen die SG-Teams die Planeten, deren Toradressen Dr. Jackson
während seiner Zeit auf Abydos auf einem Wandrelief gefunden hat.








Die SG-Teams sind Gruppen aus Soldaten und Wissenschaftlern.
Wichtigstes Team ist SG-1, bestehend aus dem kommandierenden Offizier
Jack O’Neill,
der Soldatin und Physikerin
Dr. Samantha Carter, dem Archäologen
und Sprachwissenschaftler Dr. Daniel Jackson sowie dem Jaffa Teal’c.






Weitere Entwicklung

Besonders die Folgen der frühen Staffeln sind weitgehend in sich abgeschlossen
und handeln von Besuchen auf verschiedenen Planeten. Meist gerät das SG-1-Team
dabei in Gefahr oder muss außerirdischen Völkern helfen.
– In den späteren Staffeln werden zunehmend größere Handlungsbögen aufgebaut.









Zunächst bleibt Apophis der gefährlichste Gegner der Menschen.
Mit der Zeit stellt sich aber heraus, dass er nur einer von vielen
Goa’uld ist,
die fast die gesamte
Milchstraße unter sich aufgeteilt haben.
Die meisten dieser sogenannten Systemlords sind miteinander verfeindet.






SG-1 macht auch die Bekanntschaft der Tok’ra, die biologisch gesehen
zwar ebenfalls Goa’uld sind, ihre menschlichen Wirte aber nicht unterdrücken.
Die Tok’ra kämpfen gegen die Goa’uld, vermeiden es jedoch,
einzelne Systemlords anzugreifen. Sie versuchen
die Systemlords gegeneinander aufzuhetzen,
damit diese sich durch Kämpfe gegenseitig schwächen.
Im Gegensatz hierzu schalten die Menschen
in den mittleren Staffeln einige Systemlords aus.
Das Ergebnis ist meistens, dass die Streitkräfte des Unterlegenen
vom Sieger übernommen werden, wodurch der Menschheit
ein noch gefährlicherer Gegner erwächst.








Ab der dritten Staffel treten die Replikatoren als neue Feinde auf.
Hierbei handelt es sich um Maschinen, die alles aus Metall
bestehende „fressen“, um sich daraus selbst zu replizieren.
Sie sind auch entscheidend an Apophis’ Tod beteiligt.







Eine weitere hochentwickelte Rasse sind die Asgard.
Im Rahmen eines Planetenschutzabkommens schützen
sie die Erde vor den Goa’uld, denen sie technologisch
weit überlegen sind. Als Gegenleistung hilft SG-1 den Asgard
in Situationen, in denen diese physische Hilfe benötigen.







Die Staffeln sechs bis acht sind vom Kampf gegen den Goa’uld Anubis geprägt.
Als er besiegt wird, spielen die Goa’uld praktisch keine Rolle mehr.
Zudem wird mit der Entdeckung der verlorenen Stadt der
Antiker
am Ende der siebten Staffel die Grundlage für den Ableger
Stargate Atlantis gelegt.







In den letzten beiden Staffeln treten die
Ori als neue Feinde auf.
Diese kommen aus einer anderen Galaxie und beginnen sehr schnell
und fast unaufhaltsam damit, sich die Milchstraße zu unterwerfen.
Am Ende der zehnten Staffel gelingt es, sie mit Hilfe der Technologie
der Antiker zu vernichten; ihre menschlichen Streitkräfte
bleiben jedoch weiterhin eine Bedrohung.






Fortsetzungen

Nach dem Ende der Serie erschienen bisher zwei Direct-to-Video-Filme:

  • Der erste, Stargate: The Ark of Truth, setzt die Handlung um die Ori fort: Sowohl die Überbleibsel der Ori, als auch ihre menschlichen Anhänger werden im Rahmen des Filmes besiegt.
  • Der zweite, Stargate: Continuum, handelt von Ba’al, dem letzten noch lebenden Goa’uld-Systemlord. Kurz vor seiner geplanten Exekution verändert er mit einer Zeitmaschine die Zeitlinie, kann jedoch letztendlich besiegt werden.
  • Ein dritter Film, Stargate: Revolution wurde angekündigt, mittlerweile aber vollständig auf Eis gelegt.







Geschichte

Die erste Episode der Serie war der Pilotfilm Children of the Gods,
der in den USA am 27. Juli 1997 auf dem Sender
Showtime ausgestrahlt wurde.
Nach vier Staffeln sollte die Serie ursprünglich eingestellt werden,
schließlich wurde aber noch eine fünfte produziert.
Dass später noch weitere Staffeln folgten, liegt daran,
dass Stargate – Kommando SG-1 zum
SciFi-Channel wechselte.
Dort wurde die erste Folge der sechsten Staffel am 7. Juni 2002 ausgestrahlt.
Mit der zehnten Staffel endete die Serie schließlich.
Die letzte Folge Unending wurde erstmals am 13. März 2007
auf dem britischen Sender
Sky1 gezeigt.







Ende von Stargate SG-1

Nach zehn Jahren Stargate SG-1 gab der SciFi-Channel bekannt,
dass die Serie nicht mehr für eine weitere Staffel verlängert werde.
Der Produzent Robert C. Cooper erklärte noch am selben Tag,
dass er das Stargate-
Franchise nicht sterben lassen wolle,
und dass Stargate SG-1 in irgendeiner Form fortgesetzt würde.

[2]
Zudem hatte die Absetzung von Stargate SG-1 keinen Einfluss
auf die Fortführung des Ablegers
Stargate Atlantis.








Am 11. Oktober 2006 gab MGM den Stargate-Produzenten die Genehmigung,
zwei Stargate-SG-1-Filme zu produzieren, die direkt auf DVD vermarktet werden sollen.
[3] Bei positiver Akzeptanz der Fans und entsprechenden Verkaufszahlen sind weitere Filme
laut MGM durchaus denkbar. Der deutsche Titel der ersten DVD
ist
Stargate: The Ark of Truth – Quelle der Wahrheit
und erschien am 2. Mai 2008. Bei der zweiten DVD
wurde der englische Originaltitel
Stargate: Continuum
in der deutschen Fassung beibehalten. Erscheinungsdatum d
er US-Version war der 29. Juli 2008,
für die deutsche Version der 12. September 2008.







Am 23. März 2007 kündigte Robert C. Cooper, Co-Produzent von Stargate SG-1
und Stargate Atlantis, den Start einer dritten Stargate-Fernsehserie an.
Nach der Absetzung von Stargate Atlantis nach fünf Staffeln am 21. August 2008
gab er bekannt, dass der SciFi-Channel eine erste Staffel
der neuen Serie
Stargate Universe bestellt habe.
Der Start war ursprünglich für Anfang 2009 geplant,
wurde dann jedoch auf Herbst 2009 verschoben.







Ausstrahlung im deutschsprachigen Raum

In Deutschland wurden alle zehn Staffeln auf dem Privatsender RTL 2 gezeigt.
Der Pilotfilm lief am 6. Januar 1999, die letzte Folge am 26. September 2007.
Von der ersten bis zur sechsten Staffel war RTL 2 stets der erste Sender,
der neue Folgen im deutschsprachigen Raum sendete.
Ab der siebten Staffel liefen die Erstausstrahlungen jedoch
bei dem österreichischen Sender
ATV.







Hauptcharaktere

Jack O’Neill

Richard Dean Anderson spielt die Rolle des Leiters des Stargate–SG-1–Teams
und späteren Kommandanten des
SGC. Sein Charakter Jonathan „Jack“ O’Neill
musste im Vergleich zum Kinofilm Stargate leicht umbenannt werden.
Daher hat man ihm ein zweites „l“ am Ende seines Nachnamens verpasst.







Jack O’Neill wurde am 20. Oktober 1952 in Chicago/Illinois geboren,
ist aber in
Minneapolis/Minnesota aufgewachsen. Er hat bei der US Airforce gedient,
wurde für spezielle Operationen ausgebildet und war vier Monate in
irakischer Gefangenschaft.
Er heiratete Sarah, mit der er einen Sohn namens Charlie hatte. Charlie hat sich aus Versehen
mit Jacks Dienstwaffe erschossen, was Jack sich selbst nie verzeihen konnte.
Jack quittierte den Dienst und ging in den vorzeitigen Ruhestand.
Fünf Jahre später wurde er gebeten, den ersten Einsatz nach Abydos
zu übernehmen (Kinofilm
Stargate). Bei seiner Rückkehr hatte ihn Sarah verlassen.
Er kehrte in den Ruhestand zurück, bis
Apophis ein Jahr später durch das Stargate
auf die Erde gelangte. Er ist der Taktiker des Teams und spezialisiert
auf militärische Aufgaben, Wissenschaftliches überlässt er meist Carter
oder Daniel Jackson. O’Neill besitzt einen eigenen Humor,
was vor allem von
Dr. Jackson und Teal’c nur selten als „witzig“ empfunden wird.
Er hegt starke Gefühle für Samantha Carter, jedoch kann er aufgrund seiner
und ihrer Zugehörigkeit zum Militär keine Beziehung mit ihr eingehen.







Zu Beginn der 8. Staffel wird O’Neill zum Brigadegeneral
und zum Kommandanten des
Stargate-Centers und Nachfolger
von
General Hammond befördert.







Mit der 9. Staffel wird O’Neill zum Major General befördert und übernimmt die Leitung
des neu gegründeten Federal Department of Homeworld Security.
Er hat in weiteren SG-1 und „Stargate: Atlantis“-Episoden sowie
(im Rang eines
Lieutenant General) in Stargate Universe noch einige Gastauftritte.






Dr. Samantha Carter

Amanda Tapping spielt Samantha Carter. Samantha Carter ist Offizier der US Air Force
und Doktor der
Astrophysik und gilt als Spezialistin auf dem Gebiet der Plasma- und Partikelforschung.
Sie ist Pilotin mit Nahkampfausbildung und flog im
Golfkrieg etwa 100 Einsätze mit der F-16.
Sie hat eine medizinische Feldausbildung und ist Gastdozentin an der Airforce-Akademie.
Am Anfang der 1. Staffel war sie noch
Captain, und wurde in der 3. Staffel zum Major befördert.
In der 8. Staffel wurde sie zum
Lieutenant Colonel befördert.








Carter trug kurzfristig den Tok’ra Jolinar von Malkshur in sich,
seitdem kann sie Goa’uld-
Symbionten in ihrer Nähe spüren
und
Goa’uld-Handgeräte bedienen, da vom Symbionten
ein
Proteinrückstand und Naquadah in ihrem Körper zurückblieben.
Auch ihr Vater,
Jacob Carter, welcher zuvor ein Major General
der Air Force war und an Krebs litt, erhielt als letzte Rettung
den Tok’ra-Symbionten Selmak implantiert. Seitdem fungiert
er als Vermittler zwischen den Menschen und den Tok’ra.







Sie hat zwar starke Gefühle für O’Neill, jedoch kann sie auf Grund ihrer
und seiner Zugehörigkeit zum Militär keine Beziehung mit ihm eingehen.
So war sie lange Single, bis sie in der 7. Staffel Pete Shanahan kennenlernte,
mit dem sie sich gegen Ende der 8. Staffel sogar verlobte.
Diese Verbindung ging letztlich wegen ihrer Gefühle
für Jack O’Neill in die Brüche.
Zur selben Zeit erlitt sie einen weiteren Schicksalsschlag,
als ihr Vater (gespielt von
Carmen Argenziano) starb,
da der Tok’ra Selmak in ihm schon zu alt war.
Durch Selmak lebte ihr Vater aber sechs Jahre länger.







Mit Beginn der 9. Staffel wird Carter nach Area 51 versetzt,
kehrt aber später (nach dem Auftauchen der
Ori) wieder zu SG-1 zurück.
Begründet ist dies in der Schwangerschaft von Amanda Tapping.







Nach dem Ende von Stargate: SG-1 spielt Samantha
in der 4. Staffel von
Stargate Atlantis mit.
Sie wird dort zum
Colonel befördert
und übernimmt bis auf Weiteres das Kommando.
Nach ihrem ersten Jahr als Leiterin der Atlantis-Expedition
wird sie für Baals Extraktionszeremonie
und zu einer Berichterstattung über ihr erstes Jahr
als Kommandantin von Atlantis zur Erde bestellt.
Dort eröffnet ihr Richard Woolsey ihren sofortigen Abzug
aus der Pegasusgalaxie.Sie verbringt auf der Erde ein weiteres Jahr
mit ihrem ursprünglichen Team.Als ein Wraithschiff Kurs auf die Erde nimmt,
koordiniert sie gemeinsam mit Major Davis die Verteidigungsstreitkräfte der Erde.
Zu diesem Zeitpunkt ist Carter die temporäre Befehlshaberin des Stargate-Centers,
da sich Gen. Landry in Washington aufhält.
Nach seiner Rückkehr wird sie das Kommando
über das neue Erdenraumschiff U.S.S. George Hammond übernehmen.







Dr. Daniel Jackson

Michael Shanks spielt Dr. Daniel Jackson. Dr. Daniel Jackson besitzt drei Doktortitel
(in
Archäologie, Anthropologie und Philologie) und beherrscht 23 irdische Sprachen.
Er wurde 1965 geboren und ist das einzige Kind von Dr. Melburn und Claire Jackson,
die beide noch während seiner Kindheit bei einem Unfall,
für den er sich insgeheim die Schuld gibt, starben.
Vor der ersten Stargate-Mission war er als Archäologe sehr umstritten,
da er die These aufstellte, dass die Pyramiden nicht von den Pharaonen der 4. Dynastie,
sondern von Außerirdischen erbaut wurden. Aber aufgrund dieser These,
die sich schließlich als zutreffend herausstellte,
wurde er nach der Entdeckung des Stargates vom Militär hinzugezogen.
Mit seiner Hilfe konnte man die Zeichen auf dem Stargate entziffern
u
nd es in Betrieb nehmen. Somit ist Daniel Jackson der Mann,
der das Stargate-Projekt erst ermöglicht hatte. Er versucht immer zuerst,
Konflikte friedlich zu lösen, weil er Gewalt verabscheut
und nur als allerletztes Mittel akzeptiert.
Oft hat er mit diesem Vorgehen auch Erfolg.

 

Nach der ersten Stargate-Mission (Kinofilm) bleibt er auf dem Planeten Abydos zurück,
um bei den Einheimischen zu leben. Als seine Frau und sein Schwager von
Apophis’Jaffa entführt werden,
kehrt er zur Erde zurück und wird Mitglied von SG-1 (Serien-Pilotfilm). Er wird Berater des
SGC
und Abgesandter des Präsidenten der
Vereinigten Staaten. Als seine Frau stirbt,
ereilen ihn für eine längere Zeit Selbstzweifel und große Trauer.


Am Ende der 5. Staffel wird er verstrahlt.
Anstatt zu sterben, schafft er es durch die Hilfe der bereits aufgestiegenen Antikerin
Oma Desala,
in eine höhere Ebene der Existenz „aufzusteigen“ (wie die
Antiker), wonach er hin und wieder,
trotz eines Einmischungsverbots, dem SG-1-Team hilft. Aus diesem Grund
und weil er es nicht erträgt, seine Freunde tatenlos leiden zu lassen,
wird er am Ende der 6. Staffel wieder in die Welt der Lebenden geschickt.


Im späteren Verlauf hilft er bei der Entdeckung des Antiker-Außenpostens
auf der Erde sowie der Stargate-Adresse der Antiker-Stadt
Atlantis.
Als er später während des Kriegs mit den
Replikatoren wieder getötet wird,
wird er wieder vor die Wahl gestellt, zu sterben oder aufzusteigen.


Bei dieser Wahl ermutigt er Oma Desala zum Angriff auf
Anubis.
Ihm wird wieder das Leben geschenkt und er kehrt auf die Erde zurück.
Am Ende der 8. Staffel verließ er SG-1 um nach Atlantis zu gehen.
Nachdem er aber den Flug verpasst hatte, war er wieder Mitglied
von SG-1. Anfang der 9. Staffel machte er aus Versehen die
Ori
auf die Milchstraße aufmerksam, die nun die Erde bedrohen.


Außerdem wurde er in der 10. Staffel kurzzeitig zum Prior.
Er hat einen Gastauftritt in der 5. Staffel von
Stargate Atlantis,
wo er zusammen mit Dr. McKay
ein versteckt
es Labor der Antiker sucht.


Teal’c

Christopher Judge spielt den Außerirdischen Teal’c (sprich: Tie-Alk),
einen
Jaffa, Ehemann von Drey’auc und Vater von Rya’c. Nachdem Ronak,
Vater von Teal’c und erster Primus von Kronos, von Kronos getötet wurde
,floh Teal’c mit seiner Familie nach
Chulak. Dort stieg er zum ersten Primus
von Apophis auf. Sein Mentor war
Bra’tac, den er als Primus ablöste.
Dieser lehrte ihn, dass die
Goa’uld falsche Götter sind und die Jaffa versklaven,
da sie die wahre Macht der Goa’uld sind. Bra’tac war außerdem Teal’cs Ziehvater
und Ausbilder, der ihn fast alle seine Kampf- und Meditationstechniken lehrte.



Im Pilotfilm erhebt sich Teal’c gegen seinen „Gott“ Apophis und schließt sich dem SG-1-Team an.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird er schließlich ein Mitglied von SG-1.
Im Laufe der Zeit wird er ein wichtiges Mitglied, da er wertvolle Informationen
über die Goa’uld besitzt (in Bereichen wie Waffen, Technologie, Sprache und Kultur).
Des Weiteren war es Teal’cs Ziel, seine „Brüder“, die Jaffa, zu befreien.
Dies verläuft in den ersten Staffeln nur sehr schleppend.
Doch mit der Zeit gewinnt seine Bewegung immer mehr Einfluss.


Am Anfang der 6. Staffel stirbt seine Frau Drey’auc, da sie keinen neuen Symbionten
finden konnte und sich auch keinen von einem anderen Jaffa stehlen lassen wollte.
In der 7. Staffel lernt er die Kriegerin Ishta kennen (eine Jaffa-Amazone),
mit der er eine Beziehung eingeht.

Im Verlauf der 6. Staffel wurde sein Symbiont getötet,
seither benutzt er das Medikament Tretonin,
welches ihn unabhängig von einem Symbionten macht
und ihm dennoch zu einem perfekten
Immunsystem verhilft.
Tretonin selbst hat aber auch den Effekt der lebenslangen Abhängigkeit
und ohne dieses würde Teal’c ebenfalls sterben.


Am Ende der 8. Staffel erreicht Teal’c sein Ziel, die Jaffa zu befreien
und eine eigene Nation zu gründen. Im hohen Rat der Jaffa soll er eine führende Rolle übernehmen,
die er ablehnt. Durch das Auftauchen der
Ori war er bei der entscheidenden Wahl nicht anwesend,
so dass Gerak zum Anführer der Jaffa-Nation wurde.


Im Verlauf der 9. und 10. Staffel gehörte Teal’c wieder aktiv zum SG1-Team.
In der letzten Folge der 10. Staffel lebten er und SG-1 über 50 Jahre in einer Zeitblase.
Da Teal’c wesentlich langsamer altert als ein Mensch, konnte er die Zeitblase von außen beenden
und das Team so wieder verjüngen. Er selbst hat seitdem graue Strähnen.
Er hat einen Gastauftritt in der 4. Staffel von
Stargate Atlantis:
Er wird von Samantha Carter gebeten,
Ronon Dex zu helfen.
Deshalb reist er kurz nach Atlantis.










Jonas Quinn

Jonas Quinn (Corin Nemec) ist ein Außerirdischer vom Planeten Langara,
dessen Volk wie viele andere vor mehreren tausend Jahren von der Erde entführt wurde.
In der Nation Kelowna war er Berater der Regierung, die Experimente mit Naquadriah durchführt.

Bei einem außer Kontrolle geratenen Experiment wird Daniel Jackson
einer hohen Strahlendosis ausgesetzt, als er den Naquadriahkern einer Testwaffe entfernt,
um eine Explosion abzuwenden. Jackson „stirbt“ an den Folgen dieser Verstrahlung.
Jonas fühlt sich als Zeuge der Beinahe-Katastrophe schuldig,
da er weder den Mut aufbrachte, Daniel zu helfen, noch auf Kelowna die Wahrheit
über den Unfall sagen durfte. Unter dem Druck seines Gewissens flüchtet er zur Erde
und nimmt die Vorräte an Naquadriah mit, was dazu führt, dass seine Regierung ihn zum Verräter
und Staatsfeind erklärt.



In der 6. Staffel wird er Mitglied von SG-1 und übernimmt den durch den vermeintlichen Tod
von
Daniel Jackson frei gewordenen Platz. Zwar gliedert sich Jonas Quinn relativ schnell
ins SG-1-Team ein, doch ist er nicht dazu fähig, Dr. Jackson zu ersetzen.
Obwohl er ein zweifellos guter Forscher ist, kann er nicht mit den Fähigkeiten
und dem Wissen von Dr. Jackson bezüglich der Antikersprache konkurrieren.
Dies wird auch deutlich, als er die Tafel aus der Schatzkammer von Ra falsch übersetzt:
„verlorene Stadt“ wird sie zuerst von ihm übersetzt, später formuliert er den Namen
in „Stadt der Verlorenen“ um. Das ist zwar auch nicht korrekt,
führt aber das SG-1-Team indirekt auf den Planeten, auf den Daniel Jackson
von Oma Desala bei seinem Abstieg gebracht wurde. Später übersetzt Jackson
den Namen der Stadt als „Die verloren gemachte Stadt“.
 

Nach der Rückkehr von Daniel Jackson in der 7. Staffel kehrt Jonas
auf seinen Planeten zurück. Dort wird er vom Staat wieder angenommen
und erhält einen hohen Posten, um zwischen den drei Großmächten
des Planeten zu vermitteln. In späteren Folgen trifft er wieder
mit SG-1 zusammen und gemeinsam retten sie Jonas’ Planeten
vor der Bedrohung durch eine alte Naquadriahmine
des ehemaligen Goa’uld des Planeten.


Im Verlauf der 9. Staffel erfährt man, dass seine Heimatwelt
von den
Ori erobert wurde. Sein jetziger Status ist unbekannt.

George Hammond

Als Nachfolger von General West war Major General George Hammond (Don S. Davis)
mit der Leitung des
SGC betraut. So war er auch derjenige,
welcher Colonel O’Neill wieder in den aktiven Dienst stellte.

Aufgrund seiner Position ging er selbst nur selten durch das Stargate.
Hammond lässt gerne auch mal etwas durchgehen, verstößt wenn notwendig
gegen die Regeln und versucht, seine Teams zu schützen.
Aus diesem Grund wurde er auch schon mal Ziel des
NID
und wurde zum Rücktritt erpresst,
was dank Colonel O’Neill
wieder rückgängig gemacht wurde.



Am Ende der siebten Staffel wird er jedoch aus politischen Gründen versetzt
und durch die Zivilistin
Dr. Weir ersetzt, welche später die Leitung der Atlantis-Mission übernimmt.
Jedoch nahm er weiterhin am Stargate-Projekt teil. So war er der Kommandant
des Raumschiffs Prometheus während des Angriffs auf die Erde durch
Anubis.

Hammond wird in der Zeit zwischen siebter und achter Staffel zum
Lt. General befördert
und wird als Leiter der Abteilung „Homeworld Security“ des
Verteidigungsministeriums
der Vereinigten Staaten
versetzt. Dort ist er nun zuständig für jegliche Operationen,
die mit dem Stargate und der Sicherheit der Erde gegenüber Angriffen
von außen zu tun haben. So blieb er weiterhin dabei und hat immer noch großen Einfluss,
da ihn der Präsident als wichtigen Berater ansieht.


Seinen Platz im Stargate-Center übernimmt
Brigadier General O’Neill.
In der letzten Stargate-Atlantis-Folge der 5. Staffel wird am Rande erwähnt,
dass Hammond überraschend an einem Herzinfarkt gestorben ist
(Don S. Davis starb tatsächlich am 29. Juni 2008 an den Folgen eines Herzinfarkts).
Im Andenken an ihn wird das nächste Schiff der Daedalus-Klasse,
die USS „Phoenix“, in USS „George Hammond“ umbenannt.


Cameron Mitchell

Lieutenant Colonel Cameron Mitchell (Ben Browder) verteidigte SG-1
am Ende der 7. Staffel in der Antarktis als Staffelführer eines
F-302-Geschwaders.
Bei dem Kampf gegen
Anubis’ Soldaten wurde er abgeschossen
und durch den Absturz schwer verletzt. Für diesen heldenhaften Einsatz
wurde ihm die Congressional Medal of Honor verliehen.


General O’Neill versprach ihm im Krankenhaus, dass er jeden Posten bekommt,
den er will, wenn er wieder gesund wird. Er hat sich für die Mitgliedschaft
im SG-1-Team entschieden. Jack O’Neill hat ihm am Beginn der 9. Staffel
jedoch nicht gesagt, dass alle Mitglieder von SG-1 neue Aufgaben haben
und er ein neues SG-1-Team zusammenstellen muss.


Er schafft es jedoch Daniel Jackson, der eigentlich mit der Daedalus
nach Atla
ntis fliegen wollte, und Teal’c, der auf Dakara war, wieder zu „reaktivieren“.
Nach einiger Überredungsarbeit kehrt auch Samantha Carter, die in Area 51 forschte,
wieder zum Team zurück. Mit Cameron Mitchell ist SG-1 erstmals seit der Beförderung
von Jack O’Neill zum General wieder ein vollständiges Vier-Personen-Team.

Bei Einsätzen mit der Prometheus oder der Odyssey übernimmt Cameron Mitchell
bei Bedarf das Kommando über die F-302-Staffel. Irgendwann nach der Beseitigung
der Ori-Gefahr und vor seinem Auftritt in Stargate: Continuum wurde er zusammen
mit Carter zum
Colonel befördert. Er führt bis heute das Kommando über SG-1.


Hank Landry

Major General Hank Landry (Beau Bridges) wird zu Beginn der neunten Staffel
als neuer Kommandant des
SGC eingesetzt und löst damit seinen Freund O’Neill ab.
Er ist eine Führernatur, was sich in der direkten und unkomplizierten Art zeigt,
mit der er an alle Aufgaben herangeht. Darüber hinaus besitzt
er ein sehr gutes Verhandlungsgeschick,
welches er immer wieder unter Beweis stellt.

Dr. Lam ist Landrys Tochter, die beiden haben aber nicht das beste Verhältnis zueinander.
Mit Verlauf der 9. und 10. Staffel bessert sich das Verhältnis.


Vala Mal Doran

Vala Mal Doran (Claudia Black) ist eine selbstsichere außerirdische Diebin.
Zu Beginn ist sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und verbirgt ihren wahren Charakter
hinter viel Humor und anzüglichen Bemerkungen. Ohne Skrupel schmiedet sie ihre Pläne
und scheut auch nicht davor zurück, andere zu benutzen, um ans Ziel zu gelangen.
Mit der Zunahme der Bedrohung durch die
Ori schlägt sie sich allerdings auf die Seite
der Mensche
n und spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Ori.

Vala tauchte erstmals in der achten Staffel auf, als sie die Prometheus stahl.
In der neunten Staffel spielt Vala bereits in den ersten Folgen mit,
quasi als Ersatz für
Amanda Tapping, die sich auf Babypause befindet.
Bei der Vernichtung des Ori-Supergates wird sie in die Ori-Galaxie gesaugt.
Dort heiratet sie einen Mann namens Tomin. Nach der Invasion der Ori
kann sie befreit werden und ist dann ab Beginn der 10. Staffel festes Mitglied von SG-1.

Vala kann Goa’uld-Technologie, wie etwa ein Heilgerät, benutzen,
da sie einst Wirtin des Goa’uld Qetesh war. Nach einer Rebellion
und schrecklicher Folter auf ihrem Heimatplaneten entfernten
die Tok’ra ihren Symbionten und pflegten sie gesund.

Ihre Tochter Adria ging aus einer heimlichen künstlichen Befruchtung der Ori hervor.
Sie führt in Staffel 10 die Armee der Ori an. Vala versucht, sie von den bösen Absichten
der Ori abzubringen. Adria stieg gegen Ende der 10. Staffel auf.


Nebencharaktere

Dr. Janet Fraiser

Major (zuvor Captain) Dr. Janet Fraiser (Teryl Rothery) ist leitende Ärztin
der medizinischen Abteilung im
Stargate-Center. Im Laufe der Stargate-Missionen
wird sie mit vielen neuen Krankheiten und anderen medizinischen Eigenarten konfrontiert,
die sie allesamt meistert. Demgegenüber ist sie in Situationen mit paranormalen Gegebenheiten überfordert,
da sie sehr rational denkt und handelt. Im Privatleben kümmert sie sich um Cassandra (
Katie Stuart),
ein außerirdisches Mädchen, das von SG-1 gerettet wurde.
Im Verlauf der 7. Staffel kommt sie währ
end eines Rettungseinsatzes
auf einem fremden Planeten ums Leben.
 

In der 9. Staffel kommt es zu einem Zusammentreffen von SG-1
mit einer aus einem Paralleluniversum stammenden Janet Fraiser.
Diese hat in ihrer Realität das Kommando SG-1 übernommen
und befindet sich auf der Suche nach einem Heilmittel für die Prior-Seuche.


Dr. Carolyn Lam

Dr. Carolyn Lam (Lexa Doig) leitet ab der neunten Staffel den medizinischen Stab des Stargate-Centers.
Zunächst versteht sie sich mit ihrem Vater (
General Landry) überhaupt nicht, da er in ihrer Kindheit
aufgrund seines Dienstes nie für sie da war. Erst durch eine schwere Erkrankung
ihres Vaters bessert sich das Verhältnis.

Robert Kinsey

Robert Kinsey (Ronny Cox) ist ein unmoralischer Machtpolitiker
und Gegner von SG-1. Als Senator ist er zunächst Vorsitzender
des Bewilligungsausschusses, später dann Vizepräsident.
Zuerst will er das Stargate-Center schließen, s
päter die Kontrolle übernehmen und Hammond
und O’Neill ausbooten. Seine wiederholten Versuche scheitern aber
und stürzen ihn letztlich selbst ins Unglück.
Außerdem wird er ein Mitglied des Trust.


Einzelne Goa’uld

Apophis

Apophis (Peter Williams, benannt nach dem Gott Apophis) löst mit seinem Überfall
auf die Erde durch das Sternentor und der Entführung einer Soldatin die Wiederaufnahme
des Sternentor-Programms aus. Apophis ist einer der mächtigsten
Goa’uld
und der Hauptgegner von SG-1 in den ersten Staffeln. Er wird besiegt und stirbt,
doch SG-1 ist gezwungen, seine Leiche an Sokar zu übergeben, der ihn wiedererweckt
.
Apophis erlangt seine Macht zurück. Seine Flotte wird aber von SG-1 in eine Falle gelockt,
er selbst überlebt zwar in seinem Mutterschiff, dieses wird jedoch in einer fernen Galaxie
von den Replikatoren übernommen. SG-1 schafft es schließlich, das Raumschiff
beim Eintritt in die Atmosphäre mitsamt Apophis und den Replikatoren zu zerstören.
Seine Frau Amonet besetzt Daniel Jacksons Frau Sha’re, sein Sohn Clor’el besetzt
deren Bruder Ska’ara. SG-1 verfolgt zu Beginn der Serie lange Zeit
die Zurückgewinnung dieser Freunde.


Ba’al


Ba’al (Cliff Simon, nach dem Gott Baal) ist ein Goa’uld-Systemlord.
In seinem Streben nach Macht geht er, wie die meisten Goa'uld,
ständig wechselnde Bündnisse ein. Er hilft bei der Vernichtung
der
Replikatoren der Milchstraße, indem er ein Programm einsetzt,
mit dem man alle Stargates einer Galaxie gleichzeitig anwählen kann.

Er dient dabei scheinbar Anubis, konspiriert aber mit den Menschen gegen ihn.
Ba’al ist der einzige Goa’uld, der nach dem Sieg der
Jaffa-Rebellion noch
eine größere Rolle spielt. Vorübergehend zieht er auf die Erde,
wo er viele Klone von sich herstellt. Dort übernimmt er schon bald die Kontrolle
über den Trust. Dabei legt er den antiken Kleidungsstil der Goa’uld ab
und gibt sich in der Öffentlichkeit als Wirtschaftsunternehmer.
Zum Schluss bewirkt er die Übernahme von
Adria durch den Einsatz
einer Anti-Prior-Waffe und besetzt so diese. Ba’al ist am Ende
der Serie der letzte noch lebende Goa’uld-Systemlord.
Er verliert sein Leben in der 10. Staffel, als er sich in Adria
einsetzen lässt und bei einer Entfernung durch die Tok’ra stirbt.
Es existierten viele Klone von ihm, die er selbst erschuf.
Der letzte wurde im Film
Stargate: Continuum ausgelöscht.

Anubis

Anubis (David Palffy, nach dem Gott Anubis) war einst ein mächtiger Goa’uld der Galaxis. Oma Desala half ihm, unter Verkennung seiner Bösartigkeit, aufzusteigen. Die anderen Antiker lehnten ihn wegen seiner grausamen Taten ab und schickten ihn nur halb zurück, um Oma Desala zu bestrafen. Er gewann erneut an Macht und wurde schnell zu einem der schlimmsten Feinde des Stargate-Kommandos und der Jaffa-Rebellion.

Um seine Macht zu demonstrieren vernichtete er den Planeten Abydos sowie eine ganze Flotte von Goa’uld-Mutterschiffen. Als Ersatz für die unzuverlässig gewordenen Jaffa-Krieger entwickelte er die sogenannte Superkrieger – genetisch veränderte Wirte mit willenlosen Symbionten. Diese galten bis zur Entwicklung einer speziellen Handwaffe als unbezwingbar.

Eine Invasion seiner gewaltigen Streitmacht gegen die Erde konnte erst in letzter Sekunde abgewendet werden: SG-1 entdeckte rechtzeitig den Antiker-Außenposten in der Antarktis und zerstörte mit der dortigen Waffenplattform Anubis’ Flotte.[5] Dabei wurde auch das Gerät vernichtet, welches Anubis menschliche Form verlieh. Anubis nahm sich in der Folge einen Wirt, begann mit der Vernichtung der Galaxis und konnte erst mithilfe von Oma Desala aufgehalten werden. Seitdem fehlt sowohl von Anubis, als auch von Desala jede Spur.

Jaffa

Die Jaffa sind die Krieger und Brutkästen der Goa’uld, denen sie, im Glauben diese seien Götter, dienen. Durch die heranreifenden Goa’uld-Symbionten in ihrer Bauchhöhle erhalten sie immerwährende Gesundheit, übermenschliche Stärke und leben über 150 Jahre. Doch ist ihr Leben von den Symbionten abhängig. Diese Abhängigkeit wird ab Ende der 6. Staffel durch ein Mittel namens Tretonin besiegt. Jaffa schlafen nicht, sondern müssen täglich eine sehr tiefe Meditation abhalten, welche sie Kelno'reem nennen, um gesund zu bleiben.


Bra’tac

Bra’tac (Tony Amendola) war Teal’cs Vorgänger als Primus bei Apophis und sein Ausbilder. Nachdem Teal’cs Vater getötet wurde, nahm Bra’tac ihn unter seine Fittiche und wird so zum Vorbild und Ziehvater des Jungen. Er lehrte Teal’c verschiedene Formen der Verteidigung und Meditationstechniken. Obwohl er zuerst vorgab, er sei Apophis gegenüber loyal, durchschaute er ihn, da er schon früh erkannt hatte, dass die Goa’uld falsche Götter waren.

Gemeinsam mit SG-1 und den Tok’ra gelingt es ihm später, viele Systemlords zu stürzen. Bra’tac bildet später auch Teal’cs Sohn aus. Außerdem ist Bra’tac ein wichtiges Mitglied im hohen Rat der freien Jaffa, weigert sich aber, die Führung zu übernehmen, da er sich für zu alt hält. Durch seine besonnene Art trägt Bra’tac entscheidend dazu bei, den drohenden Krieg zwischen Jaffa und Tok’ra zu verhindern. Als Kämpfer eine Legende, beherrscht er sowohl die Stabwaffe als auch die Kriegslisten wie kaum ein anderer vor ihm. Viel davon hat er an Teal’c weitergegeben. Der Charakter Bra’tacs ist die am häufigsten auftretende Nebenrolle der Serie. Bra’tac ist zu Beginn seines Auftretens in der Serie 133 Jahre alt.



Rak’nor

Rak’nor (Obi Ndefo) ist ein Jaffa, der zunächst in den Diensten von Heru’ur stand. Als er sah, wie Teal’c gefoltert wurde, aber trotzdem nicht einbrach, half er diesem zu fliehen; später schloss er sich der Jaffa-Rebellion an.
Sein Vater Del’nor, war einst von Teal’c verschont worden, als Apohis Del’nors Tod angeordnet hatte. Del’nor war schließlich nach Chulak gegangen, wo er sich der Rebellion von Bra’tac anschloss. Auch entfernte er das Schlangensymbol von seinem Sohn Rak’nor, um ihn von den falschen Göttern zu befreien.

Hak’tyl

Die Hak’tyl (übersetzt bedeutet dies soviel wie Befreiung) sind ein Stamm weiblicher Jaffa, die ab der siebten Staffel der Serie auftreten. Sie leben auf dem gleichnamigen Planeten, der zunächst unter dem Einfluss des Goa’uld Moloc steht. Später gelingt es den Hak’tyl mit Hilfe von SG-1 die Freiheit zu erlangen. Die Anführerin der Hak’tyl, Ishta (Jolene Blalock), geht mit Teal’c eine Beziehung ein.

Tok’ra

Bei den Tok’ra (übersetzt „gegen Ra“) handelt es sich biologisch gesehen um Goa’uld. Sie empfinden es als Beleidigung, so bezeichnet zu werden, da sie mit den Systemlords verfeindet sind. Im Gegensatz zu den Goa’uld benutzen sie nur freiwillige Wirte, die bereit sind, ihren Körper zu teilen und dadurch vollkommene Gesundheit und ein langes Leben erlangen. Auch unterdrücken die Tok’ra ihre Wirte nicht. Im Gegensatz zu den Goa’uld, die aufgrund ihres Heilungsgerätes Sarkophag Jahrtausende lang leben können, beträgt die Lebenserwartung eines Tok’ra nur einige Jahrhunderte. Ihr Leben dauert aber immer noch länger als das eines Wirts, weshalb sie die Wirte wechseln müssen. Den Sarkophag benutzen sie nicht, da er abhängig und boshaft macht.

Martouf / Lantash

Der wichtige Tok’ra Lantash und sein Wirt Martouf (J. R. Bourne) war der Geliebte von Jolinar und ihrer Wirtin. Er und sein Wirt übertragen diese Gefühle auf Carter, die die Erinnerungen von Jolinar hat, was ein wichtiges Bindemittel zwischen Tok’ra und Mensch ist. Martouf wird in der 4. Staffel erschossen, da er von den Goa’uld als Selbstmordattentäter programmiert wurde.



Jacob Carter / Selmak

Jacob Carter (Carmen Argenziano) ist Samantha Carters Vater und zu Beginn der Serie ebenfalls ein Angehöriger des US-Militärs im Range eines Major Generals der US Air Force. Er fühlt sich schuldig, weil er kaum Zeit mit seinen Kindern verbracht hatte. Er und George Hammond sind seit langem befreundet. Als er an Krebs erkrankt und im Sterben liegt, geht er eine Symbiose mit dem Tok’ra Selmak ein, der seine Krankheit heilt, und schließt sich den Tok’ra an. Selmak ist einer der ältesten und weisesten Tok’ra. Jacob und Selmak helfen SG-1 immer wieder und setzten die Kooperation zwischen Tau’ri und Tok’ra fort, nachdem das Bündnis offiziell wegen verschiedenen Vorgehensweisen gelöst wurde. Beide sterben in der Episode 18 der 8. Staffel aufgrund von Selmaks Altersschwäche.

Andere wichtige Außerirdische

Chaka

Chaka ist ein Unas, der Daniel zunächst entführt, sich dann jedoch mit ihm anfreundet. Zwischen ihm und Daniel herrscht ein besonderes Vertrauensverhältnis. Chaka lernt, sich besser zu verständigen, und kann so zwischen einigen Unas-Stämmen und den Menschen vermitteln.

Fünfter

Fünfter (Patrick Currie) ist der erste menschenähnliche Replikator mit der Fähigkeit zu Empathie. Bei seiner Erschaffung versuchten seine Replikatoren-Brüder und Schwestern einen Fehler zu beheben, den sie von ihrer Erzeugerin geerbt hatten. Wie sich herausstellt ist er dadurch zu menschlichen Gefühlen wie Liebe oder Hass fähig, was unter den Replikatoren als Schwäche angesehen wird. Er wird von Carter in der Zeitblase um Hala verraten. Als Führer der Replikatoren strebt er nun nach Rache und der Vernichtung der Menschen. Da er aber auch Carter liebt, kopiert er diese mit Replikatoreinheiten und gibt ihr alles Wissen, das er aus Carters Hirn hatte lesen können, als Teil der Identität der Carter-Kopie. Diese ist ihm an Persönlichkeit voraus und daher genervt von seiner pubertären Form von Zuneigung. Daher zerstört sie ihn und löst ihn als Anführer der Replikatoren ab.

Oma Desala

Oma Desala (Carla Boudreau und Mel Harris) ist eine aufgestiegene Antikerin, die immer mal wieder in die Geschichte der minderen Wesen eingreift. Da dies nach dem Willen der anderen aufgestiegenen Antiker verboten ist, muss sie ständig auf einem schmalen Grat wandern und überlegen, wie weit sie gehen kann. Oma Desala hilft Leuten zum Aufstieg, indem sie schwer verständliche Sprüche im Stil von Koans spricht. Während sie bei Anubis einen schweren Fehler macht, achtet sie später auf die moralische Qualität ihre Schützlinge. Sie verhilft Daniel Jackson zum Aufstieg und hindert Daniel daran, Anubis vor Abydos aufzuhalten.

Thor

Thor ist der Oberkommandierende der Asgard-Flotte. Zwischen ihm und SG-1 entwickelt sich ein enges Vertrauensverhältnis nachdem SG-1 die Asgard-Welt mehr als einmal vor den Replikatoren rettet. Er stirbt während des Massensuizids aufgrund ihrer physiologischen Degeneration zusammen mit den anderen Asgard, nachdem er SG-1 das Wissen seiner Rasse auf den Bordcomputer der Odyssey, eines Schiffes der Menschen, überspielt hat.


Orici

Orici, von SG-1 auch Adria genannt, (gespielt von Morena Baccarin) wurde von Vala Mal Doran geboren und ist eine Spezial-Kreation der Ori. Die Ori haben in sie einen großen Teil ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten eingepflanzt. Orici wächst binnen sehr kurzer Zeit zur jungen Frau heran. Sie führt die Flotte der Ori in der Milchstraße an, wo sie mit ihren Fähigkeiten die Ori repräsentiert. Gegen Ende der 10. Staffel schafft es Ba’al,