2015---Geschichte











Jōmon-Periode In der Zeit von 10.000 v. Chr. #bis etwa 300 v. Chr.
wanderten Menschen (vermutlich) aus Zentralasien,
Sibirien und dem südpazifischen Raum in das Gebiet des heutigen Japan ein.
Yayoi-Periode Erste bestätigte Kontakte mit dem chinesischen Reich
gab es von etwa 300 v. Chr. bis etwa 300 n. Chr.
Kofun-Periode Große Schlüsselgräberanlagen stammen aus der Kofun-Periode
von etwa 300 bis 710 n. Chr. Es gab einen engen politischen Kontakt
mit dem Nachbarland Korea und Einwanderung von Korea nach Japan.
Ab dem 5. Jahrhundert fand die Übernahme der Chinesischen Schrift statt.
Nara-Epoche (710–794) In der Nara-Periode wurde der Buddhismus stark gefördert.
Die Staatsform lehnte sich an das chinesische Vorbild an.
Heian-Epoche (794–1185) Aufschwung
der höfischen Kultur in Heian-kyō (Kyōto), vor allem Dichtung und Literatur.















Die Macht des Kaisers wurde allmählich geschwächt
und Kriegerfamilien etablierten sich.
Zum Ende der Heian-Periode begründete die Minamoto-Familie das erste Shōgunat.
Kamakura-Epoche (1192–1333) Während der Kamakura-Periode
unternahm Kublai Khan zwei Invasionsversuche in Japan,
die jedoch durch später als göttlich interpretierte Taifune (Kamikaze, Götterwind)
verhindert wurden. Muromachi-Epoche (1333–1573)
Die mächtigen unabhängigen Daimyō unterhielten ihre eigenen Armeen.
Das Shōgunat verlor die Kontrolle, und die „Zeit der streitenden Reiche“ (sengoku jidai) begann.
Sengoku-Epoche (1477–1568) Die drei Reichseiniger
(Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi, Tokugawa Ieyasu)
beendeten in der Azuchi-Momoyama-Epoche (1568 bis 1603)
den über 100-jährigen Bürgerkrieg.
Edo-Ära (1603–1867) Während der Abschließung Japans in der Edo-Zeit
waren Aus- und Einreise für Japaner und Ausländer verboten.
Mit Ausnahme von beschränktem Austausch mit China
und den Niederlanden bestand kaum Kontakt zu anderen Staaten.
Die Tokugawa-Familie behielt für über 250 Jahre die Kontrolle
über die anderen Daimyō.
Diese Periode war von großem Wohlstand
für das japanische Volk geprägt. Die Bevölkerung wuchs stetig.
Das heutige Tokio wuchs in dieser Zeit zur größten Metropolregion der Welt.












1854 segelte US-Admiral Matthew Perry mit seiner Flotte von vier Kriegsschiffen unbehelligt
in den Hafen des heutigen Tokio, um einen Brief des US-Präsidenten Millard Fillmore zu übergeben,
in dem dieser die Tokugawa-Regierung zum offenen Handel
mit den Vereinigten Staaten auffordert.
Die Leichtigkeit, mit der Perry in den Hafen einlaufen konnte,
offenbarte die Schwäche des Tokugawa-Regimes.
Dies führte zu einem Aufstand regionaler Herrscher
und mündete letztlich in eine Wiedereinsetzung des Kaisers,
dem nur wenig reale politische Macht verliehen wurde.
Meiji-Ära (1868–1912) Die Reform des Kaiserhauses unter dem Meiji-Tennō ab 1868
(Meiji-Restauration und Moderne) beendete die Zeit des Kriegeradels
und läutete die Moderne ein. Das Land erhielt eine moderne Verfassung und ein Parlament,
so dass Japan eine konstitutionelle Monarchie wurde.
1910 Korea wurde 1910 von Japan kolonialisiert,
wodurch die Beziehungen noch heute belastet werden.
Taishō-Ära (1912–1926) Im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918)
stand Japan auf Seiten der Entente
und übernahm nach Kriegsende deutsche Territorien.














Die Taishō-Ära war durch kulturelle Dynamik
und wirtschaftlichen Aufschwung gekennzeichnet.
Es war eine Zeit der demokratischen Experimente
mit einem parlamentarischen System.
Letztendlich scheiterte die Demokratie durch Instabilität,
ganz ähnlich wie Deutschland während der Weimarer Republik.
Das Militär übernahm mehr und mehr die faktische Kontrolle.
1931 Japaner rücken in Shenyang ein. Shōwa-Ära Teil 1 (1926–1945)














1931 besetzte Japan den Nordosten Chinas
und gründete 1932 den abhängigen Staat Mandschukuo (Mandschurei).
1937 1937 eroberte Japan weitere Territorien von China. Japan vertrieb
mit Unterstützung Siams und diverser Einheimischer die europäischen Kolonialmächte
aus den südostasiatischen Ländern, um sein eigenes Kolonialreich auszubauen.
Die USA sahen ihre Interessen in Asien
(vor Allem ihre Kolonien wie die Philippinen)
gefährdet und reagierten mit zahlreichen Sanktionen,
einem Embargo und dem Einfrieren japanischen Vermögens im Ausland.












1941 Im Dezember 1941 griffen daraufhin japanische Truppen
den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an.
Damit weitete sich der Zweite Weltkrieg auf den Pazifischen Ozean aus.
Nicht nur in China, sondern auch in den anderen japanischen Territorien
Südostasiens geschahen Kriegsverbrechen, z. B. Zwangsprostitution,
das Massaker von Nanking und Experimente an Menschen
durch die Einheit 731. 1945 Bis 1945 gelang es alliierten Truppen Gebiete
nahe den japanischen Inseln zu erobern,
doch besonders auf kleineren Inseln
– auch fernab des japanischen Kernlandes
– tobten noch heftige Kämpfe.













Der Kaiser sowie der Premierminister und seine Anhänger
wollten Friedensverhandlungen aufnehmen,
doch das Militär hatte mehr Macht.
Am6.August Am 6. August 1945 warfen die US-Amerikaner
eine Atombombe über der Stadt Hiroshima und am 9. August
eine weitere über Nagasaki ab. Noch heutzutage leiden viele Menschen u
nd ihre Nachkommen unter den Folgen der Strahlenkrankheit (Hibakusha).













Nach den Atombombenabwürfen 8.August dem Kriegseintritt
der Sowjetunion am 8. August 1945 kapitulierte Japan am 15. August 1945 bedingungslos,
der Kaiser verlas um 12.00 Uhr mittags den „kaiserlichen Erlass zur Beendigung des Krieges“,
der im Radio übertragen wurde. Shōwa-Ära Teil 2 (1945–1989)
Nach der Kapitulation begann der Wiederaufbau,
zunächst unter der Alliierten Besatzung, die 1952 offiziell beendet wurde.












Vom ehemaligen Kriegsgegner Vereinigte Staaten
wurde Japan als Vorposten gegen den Kommunismus
in das westliche Bündnissystem integriert.
Obwohl nicht in den Marshallplan eingebunden erhielt Japan
unter anderem durch das GARIOA-Programm wirtschaftliche Aufbauhilfe
von den Vereinigten Staaten. Es setzte vor allem mit Beginn des Koreakrieges
eine rasante wirtschaftliche Entwicklung ein,
in der japanische Firmen Schritt für Schritt Marktanteile
in allen wichtigen Schlüsselindustrien erobern konnten.
Japan erwies sich als stabile, friedliche Demokratie.
Heisei-Ära (1989 bis heute) Faule Bankenkredite
und überbewertete Immobilien ließen Anfang der 1990er Jahre
die Bubble Economy platzen, und Japan rutschte in eine Phase
von Deflation und hoher Staatsverschuldung,
die wirtschaftliche Stagnation auf hohem Niveau bedeutete.
Unternehmen und Banken wurden behutsam saniert,
und allmählich kommt es wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung.














































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